Design Thinking am AEG
Was ist Design Thinking?
Design Thinking ist ein Konzept zur kreativen Problemlösung von David Kelley, Terry Winograd und Larry Leifer von der Stanford University.
Der Grundgedanke des Design Thinking ist, dass insbesondere interdisziplinäre Teams echte, herausragende Innovationen erschaffen können. Der Design Thinking Process zielt darauf ab, möglichst unterschiedliche Erfahrungen, Meinungen und Perspektiven hinsichtlich einer Problemstellung zusammenzubringen.
Viele große Firmen haben verstanden, dass nicht nur das Problemverständnis wichtig ist, sondern auch Lösungsmechanismen geübt werden sollten. Neben SAP hat z.B. Bosch eine ganze Etage in Stuttgart dem Design Thinking gewidmet! Diese in Schulen bisher unterschätzte Kompetenz wird am AEG durch das Design Thinking gelehrt.
Das kreative Selbstbewusstsein wird in unserer heutigen Arbeitswelt oft nicht ausreichend gefördert, noch häufiger sogar abgewertet. Design Thinking hilft, dieses kreative Selbstbewusstsein wieder zu entdecken, und schult darin, konstruktiv Feedback zu geben.
Ebenso wichtig ist das Methodenset: In jeder Phase des Innovationsprozesses gibt es eine ganze Reihe an Methoden, die sich auch für andere Projektarbeit eignen. Design Thinking umfasst kreative Arbeitsmethoden, analytische Herangehensweisen, Interviewmethoden, Feedbacktools und vieles mehr.
Für das Engagement im “Design Thinking” gewann das AEG 2018 auf dem EDU ACTION Bildungsgipfel einen Schulpreis. Mit der gewonnenen Büroeinrichtung der Firma “steelcase” entstand in Frankenthal einer der ersten Design Thinking Schulräume deutschlandweit.
Beispiele für unsere Arbeit mit dem Design-Thinking:
Design Thinking Workshop im Bereich Logistik
Die letzte Meile hat es in sich…
Workshop im Bereich Logistik mit Schülerinnen und Schülern des AEG Frankenthal an der Hochschule Worms
18 Schülerinnen und Schüler des AEG Frankenthal waren zwei Tage zu Gast an der Hochschule Worms, um sich in einem zweitägigen Logistikworkshop der spannenden Aufgabe zu stellen, die letzte Meile zu optimieren. Gemeint ist der Abschnitt, den ein Paket zurücklegt, bis es beim Kunden ist.
Theoretischen Input gab es durch den Referenten und zugleich auch Aufgabensteller Oliver Fröhlich, ehemaliger Student der Studienrichtung International Business Administration mit Schwerpunkt Logistik der Hochschule Worms und heute Area Manager/Abteilungsleiter bei Amazon im Raum Mannheim. Seitens der Hochschule wurde die Veranstaltung, die in englischer Sprache stattfand, durch Professor Michael Graef und internationale Master-Studierende begleitet.
Komplexe Aufgabenstellungen vom Kunden aus denken
Die Schülerinnen und Schüler bearbeiteten eine komplexe Fragestellung aus der realen Arbeitswelt. Konkret ging es um die Optimierung der „letzten Meile”.
Mit diesem Workshop wird angehenden Abiturientinnen und Abiturienten und Studierenden die Möglichkeit gegeben, sich mit einer konkreten Problemstellung aus der Arbeitswelt (aus Sicht von Amazon) auseinanderzusetzen.
Abschlusspräsentationen haben überzeugt
Am Ende des zweiten Workshoptages wurden die Ergebnisse präsentiert. Und die jungen Teams haben richtig gute Arbeit abgeliefert. Begeistert stellt Oliver Fröhlich fest:
„Mein Fazit, ausgehend aus den vorgestellten Präsentationen, fällt durchweg positiv aus. Einerseits waren die Gruppen sehr kreativ und haben, wie es bei Amazon gelebt wird, vom Kunden rückwärts gearbeitet und gleichzeitig umsetzbare Ideen präsentiert. Andererseits wurden Vorschläge präsentiert, welche aktuell bereits in ähnlicher Art und Weise im Unternehmen getestet werden. Die Qualität der Präsentationen war durchweg sehr hochwertig und hat meine Erwartungen sogar übertroffen.”
Metropolregion Rhein-Neckar NEWS
Ein Beitrag in den MRN News vom 29.04.2024:
„Frankenthal – Meyer trifft Schule Design Thinking – Schüler des AEG entwickeln frische Ideen für die Stadt” [ > www ]




