AEG Frankenthal

Konzept und Finanzierung

iPad im Unterricht - Konzept und Finanzierung

 
Konzeptionelle Grundentscheidungen

Schülerinnen- u. Schüler-iPads
Schon lange arbeiten wir am AEG mit iPad-Koffern, die man für eine Schulstunde ausleihen kann.
Das Problem dabei ist, dass Schülerinnen und Schüler ihre Arbeitsergebnisse für die nächste Stunde darauf nicht zwischenspeichern können. Sie wollen sowohl ihre digitalen Lernprodukte mit nach Hause nehmen als auch selbstständig statt nur paarweise an einem Gerät arbeiten. Mit Schul-iPads ist dies so nicht möglich.

Ein ganzer Jahrgang
Aus Erfahrungsberichten anderer Schulen ließ sich ableiten, dass man möglichen Polarisierungen innerhalb der Schule entgegenwirken kann, wenn ein ganzer Jahrgang iPad-gestützt arbeitet.

Nach einer 3-jährigen Testphase des iPad-gestützten Unterrichts ab Jahrgangsstufe 7 haben wir im Oktober 2025 aufgrund unserer Erfahrungen und unter Berücksichtigung des Entwicklungsstandes der Kinder entschieden, künftig erst ab Jahrgangsstufe 9 damit zu starten.

Schrittweise Einführung künftig ab Jahrgangsstufe 9

Während der 3-jährigen Testphase wurde ab Klasse 7 das digitale Arbeiten im Unterricht zunächst in einem geschützten Rahmen und begrenzten Umfang und unter enger Betreuung in zwei Fächern mit zwei iPad-Coaches eingeübt.

Eine Anpassung des Konzeptes an die Neueinführung in Jahrgangsstufe 9 im Schuljahr 2028/2029 wird erfolgen.

Schulverwaltete Tablets
Tablets sind sowohl Arbeits- als auch Freizeitmedium. Um Ablenkungsmöglichkeiten beim Lernen vorzubeugen, haben wir uns am AEG für eine Schulverwaltung der Schülerinnen-u.-Schüler-iPads entschieden. Das bedeutet: Privat können die Lernenden ihr Tablet frei nutzen, sobald sie die Schule betreten, erscheint eine Schuloberfläche und das private Profil wird deaktiviert.

Diese Lösung erfordert, dass alle Geräte in ein Schulverwaltungssystem eingebunden werden. Das ist etwas teurer als die freie Nutzung privater iPads, aber es dient dem Lernen und ermöglicht eine einheitliche Organisation aller Geräte.

Analoge Schulbücher für alle, digitale als Ergänzung

Grundsätzlich benötigt jeder Lernende in jeder Jahrgangsstufe alle Bücher in analoger Form!

Entsprechend der Vorgabe des Ministeriums vom 14. März 2025 dürfen digitale Lernmittel nur noch dann in die Schulbuchliste aufgenommen werden, wenn sie verbindlich von einer Gruppe (z.B. Tablet-Klasse) verwendet werden. Die sog. „PrintPlus-Ausgaben“ können also bei der Schulbuchausleihe nur noch für Tablet-Klassen gebucht werden.

Dies bedeutet für das AEG: Für das Schuljahr 2026/2027 kann über die Schulbuchausleihe nur für die Jahrgangsstufen 8, 9 und 10 zusätzlich zu den verpflichtenden analogen Büchern auch das digitale Paket gebucht werden. Ab dem Schuljahr 2027/2028 ist dies nur für die Jahrgangsstufen 9 und 10 möglich.

Wer bei der Schulbuchausleihe nicht teilnimmt, muss in jeder Jahrgangsstufe immer die analogen Bücher erwerben, die digitale Variante kann selbstverständlich privat zusätzlich angeschafft werden.

Grundsätzlich gilt: Jede Fachlehrerin / jeder Fachlehrer entscheidet (frühestens ab Jahrgangsstufe 9) bis in die MSS hinein selbst, ob in seinem / in ihrem Unterricht mit digitalen Büchern gearbeitet wird oder nicht. Dasselbe gilt auch für analoge bzw. digitale Heftführung.

Finanzierung

Da eine gebührenpflichtige 1:1-Ausstattung mit Schülerinnen-u.-Schüler-iPads seitens der Landesregierung gegenwärtig noch nicht absehbar ist, sind wir bei der Beschaffung und Finanzierung bei der Neuanschaffung in Jahrgangsstufe 9 auf die Kooperation der Eltern angewiesen.

Drei Wege sind möglich:

a) Elternfinanzierte Neuanschaffung

Die Schulverwaltung der iPads macht die Zusammenarbeit mit einem zertifizierten Bildungspartner der Stadt Frankenthal erforderlich: Das ist die Firma Theile in Speyer. Über sie erfolgt sowohl die Anschaffung als auch die Verwaltung der Geräte.

Die Grundvariante inklusive Lizenzen und Verwaltungsgebühren kostet ca. 450,- €. Hinzu kommen Stift und Hülle, die bei Theile oder einem anderen Anbieter gekauft werden können.

Gegen Ende des 8. Schuljahres findet eine AEG-Sammelbestellung für die zukünftigen Siebtklässler statt. Hier können Eltern die gewünschten iPad- und Zubehörvarianten bestellen.

b) Nachträgliche Einbindung vorhandener Geräte 

Eine weitere Möglichkeit ist die nachträgliche Einbindung vorhandener iPads in das Schulverwaltungssystem. Dabei wird das iPad komplett gelöscht und neu aufgesetzt. Auch die nachträgliche Einbindung erfolgt über die Fa. Theile. Bitte nehmen Sie in diesem Fall direkt mit Theile Kontakt auf.

c) Bei Bedarf: Leihgeräte von der Schule

Kommen weder eine Neuanschaffung noch die Einbindung eines vorhandenen iPads in Frage, kann ein Leihgerät von der Schule beantragt werden. Wir bemühen uns kontinuierlich, Leihgeräte mithilfe der Stadt und privater Sponsoren zu finanzieren, allerdings ist die zur Verfügung stehende Anzahl begrenzt. Insofern bitten wir darum, von dieser Möglichkeit nur dann Gebrauch zu machen, wenn Sie kein eigenes Gerät anschaffen können oder möchten.

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