AEG Frankenthal

Schule ohne Rassismus

Schule ohne Rassismus (SoR)

Arbeitsgemeinschaft „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“
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Schon seit dem 21.11.2008 ist unsere Schule Teil des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, dem bundesweit rund 5000 Schulen angehören.

Als Schule mit Courage sind wir die Selbstverpflichtung eingegangen, uns aktiv gegen alle Formen von Diskriminierung, insbesondere Rassismus, einzusetzen.

Um dieser Zielsetzung gerecht zu werden und aus der Verpflichtung ein Selbstverständnis zu entwickeln, wurde im Jahr 2011 die Arbeitsgemeinschaft „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ am AEG ins Leben gerufen, die seither kontinuierlich besteht und sich fest im pädagogischen Profil der Schule etabliert hat. In dessen Grundsätzen ist der Einsatz für ein respektvolles, gewaltfreies, von Vielfalt, Toleranz und Hilfsbereitschaft geprägtes Miteinander festgeschrieben. Die Arbeitsgemeinschaft (AG) ist mit der Aufgabe betraut, Projekte und Aktionen zu realisieren und wichtige Sensibilisierungsarbeit zu leisten, um Rassismus und Diskriminierung entgegenzuwirken.

Die AG besteht aus rund 15 Mitgliedern der Jahrgangsstufen 8-12. In der Regel engagieren sich die Schülerinnen und Schüler über einen Zeitraum von zwei Jahren als sogenannte SoR-Scouts (die Abkürzung steht für „Schule ohne Rassismus“) und kommen zu regelmäßigen Treffen zusammen. Die Scout-Ausbildung erfolgt in Zusammenarbeit mit VertreterInnen des „Netzwerk für Demokratie und Courage“. Ein mehrtägiges Bildungsmodul befähigt die Schülerinnen und Schüler als Multiplikatoren für rassismuskritische Bildungsarbeit an unserer Schule zu wirken und für die Schulgemeinschaft Verantwortung zu übernehmen.

Das Tätigkeitsfeld der Arbeitsgemeinschaft „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist vielfältig:

  • Teilnahme an bzw. Ausrichten von Vorträgen, Workshops und Trainings im Bereich antirassistische Bildung (auch mit externen Coaches)
  • Antisemitismusprävention, beispielsweise durch Teilnahme an einem Zeitzeuginnen-Gespräch in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung oder im Rahmen einer „Stolperstein“-Führung durch Frankenthal, ausgerichtet vom städtischen Förderverein für jüdisches Gedenken
  • Durchführen einer Unterrichtsstunde in den Klassen des 5. Jahrgangs, um ein Bewusstsein zu schaffen für Formen der Ausgrenzung und couragiertes Handeln
  • Gestalten von Stellwänden zu Gedenktagen oder anlässlich des Black History Month
  • Pflegen des Instagram-Kanals der AG
  • Aktionen am Sport- und Bewegungstag der Schule zu Themen wie Fairness, Zivilcourage, Achtsamkeit und Zusammenhalt
  • Kuchenverkauf und/ oder Besuch von Veranstaltungen im Rahmen der jährlich stattfindenden „Internationalen Wochen gegen Rassismus“
  • Informationsstand und Präsentation an den Tagen der offenen Tür der Schule
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  • Wir verstehen uns als aktiver Teil einer Schulgemeinschaft, die von Respekt, Toleranz, gegenseitiger Wertschätzung und Verantwortung geprägt ist.
  • Unser Bestreben ist es, Vielfalt zu stärken, als positives Merkmal unserer Schulgemeinschaft ins Bewusstsein zu rücken und uns entschieden gegen jegliche Form der Diskriminierung und Ausgrenzung einzusetzen.
  • Unser Handeln basiert auf der Überzeugung, dass Zivilcourage im Alltag beginnt: im Hinsehen, Zuhören und mutigen Eintreten füreinander.
  • Dabei wollen wir vertrauensvolle Gesprächsräume schaffen für Austausch, für die Entwicklung von Haltung im Zeichen von Demokratie und Menschenwürde.
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